Style II – Guido Laub

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Baubericht Jaglion

Spect’s :

  • Mensur: 648mm
  • Sattelbreite: 43mm
  • Fender Deluxe ´72er Headstock
  • Neck Bund 1: ca.20mm Halsdicke (ACHTUNG! niemals weniger sonst kommt euch der Halsstab entgegen)
  • Neck Bund 12: ca. 24mm
  • Lederfinish
  • Selbstschneidene Locking Mechaniken von Planet Waves
  • Wilkinson Roller Bridge mit 73,5mm spacing
  • Fender LSR Roller Nut
  • Roller String Tree
  • Wilkinson Stop Tailpiece
  • Magnetholder (erkläre ich noch)
  • Halspitten
  • N-Tune Tuner System Onboard (Stimmgerät in der Gitarre verbaut)
  • Fender 250K Ton Poti
  • ML-Factory Pickup Chrome Neck
  • Seymour Duncan Quarter-Pound Tele Bridge Pickup
  • ML-Factory 3 way Switch
  • Neutrik Klinkenbuchse

„Ein Jaglion ist eine Hybridkatze…“ dieses Zitat war der Beginn einer großarrrr, QUATSCH! Das Kind brauchte einen Namen!

Das und die Tatsache das ich hier einen Telecasterbausatz mit Trapezinlays liegen, aber keinen Bock auf den Typischen Aschenbecher hatte, gab den Anstoß „Quer“ zu denken.

Wir alle mögen Formen und Farben. So schmelze ich z.B. Grundsätzlich bei ner Firebird mit 3 Mini Pickup’s und dem Volleingepackten Tremolosystem dahin wie ein Kondom unterm Heißluftföhn.

Wie wäre es, wenn man versuchen würde, wesentliche Bestandteile einer Gibson mit der Form einer Fender zu kreuzen ?! Also das was mir auf der einen Seite bei Gibson und auf der anderen Seite, bei Fender gut gefällt, zu paaren ?

Die Idee eine Ton-o-matic Bridge bzw. einen Stop Tailpiece auf die Telecaster zu schrauben, war somit beschlossene Sache.

Tja, da sitzt man da auf der „grünen Wiese“ und spinnt so vor sich hin. Bessere Mechaniken sollen drauf, das Ding soll in Lederpelle eingepackt werden, Korpus abschrägen für die Schlaghand, Nullbund Sattel blablabla…

Flux zum Mattes und zum Thomann auf die Seite und nach rasanten 3 Wochen war die Wunschliste zusammengestellt:

Dazu gekaufte Artikel:

  • Neutrik NJ3 FP-6-C-B Jack – 5,90€
  • Planet Waves PWAT-6R2 – 83,00€
  • Seymour Duncan STL-3 Telecaster Pickup – 69,00€
  • Harley Benton Parts Pickguard Raw BK – 9,90€
  • Fender Original Poti 250 K – 9,90€
  • TAD Capacitor 2.2nF 630VDC Mustard – 1,10€
  • Gotoh Gurtpin Deluxe BK EP12B – 9,00€
  • Fender Rollensattel LSR – 42,00€
  • Göldo Zero Glide ZGZS7F Nut – 22,90€
  • Göldo String Tree Wheel Black – 5,30€
  • Wilkinson LP-Style Roller-Bridge/Brücke chrom I – 27,50€
  • Batteriehalter Bopla 46300000 – 5,93€
  • Gotoh GE-101Z-T Stop Tailpiece / Saitenhalter chrom – 19,90€
  • N-Tune Guitar onboard Tuner – 14,00€

Macht zusammen ca. 325€ und fast ein Jahr Bauzeit. Gut ich hab mir Zeit gelassen.

Aber es hat sich geloht!

Herausgekommen ist ein tolles Instrument mit tollem Sound !!

Zugegeben der Gölte Zeroglide Nullbund Sattel war nicht so prall.

Also noch mal 42€ in die Hand nehmen und nen Fender bzw. Wilkinson Roller Sattel bestellt und jetzt rutscht die h und e Saite beim Benden nicht mehr aus dem Sattel.

In naher Zukunft wird der Neck-Pick noch durch nen DiMarzio Twäääääng King ersetzt und das war´s dann…ach ne, die Sache mit dem „Magnetholder“ muss ich noch erklären.

Also bei Recordern sitze ich im Regelfall aus Platzmangel in meinem Schlafzimmer auf meinem Bett.

Das Bett vom Hersteller inflexibler Weise nur zum pennen konzipiert, gibt mir eine nicht ideale Sitzhöhe vor.

Ergo beuge ich meinen Fuß, hebe also meine Ferse an, um die Gitarre höher liegend zu haben.

Am Ende eines Homerecording Tages, habe ich dann rechts an meinem Quellwasserfuß das Gefühl, als Aschenputtel die ganze Nacht auf Pumps getanzt zu haben. Schmerzt zumindest so.

So kam mir was und zwar ein Gedanke der, dass wenn ich mehrere kleine Magnete in der Unterseite des Gitarrenbodys einlasse und ich ein formkompatibles Gegenstück aus Holz, ebenfalls mit Hummerzahnfleischleder eingepackt und an den selben Stellen mit Magneten versehen habe. Gott liest sich das schwer…ich somit die Gitarre aufbocken könnte ohne den Fuß weiteren beugen zu müssen. Idee Ende.

Das scheint auch zu funktionieren. Allerdings habe ich meine Idee noch nicht 100% in die Tat umgesetzt…kommt aber noch. Die Bilder dazu, findet ihr ganz am Ende meines Bauberichtes auf meiner Homepage.

Den ausführlichen Baubericht findet ihr wie immer unter www.frankensteins-braut.de und da dann unter „Bauberichte“

Das alles hier zu schreiben und die Bilder zu posten, würde den Rahmen sprengen.

So, und ich ruf jetzt nen Kumpel an um ein Video zu drehen…das kommt hier auch noch dazu.

Ich hoffe euch gefällt meine Jaglion und würde mich natürlich über ein Kommentar hier auf der Seite irre freuen.

Uns allen wünsche ich einen geilen und fairen Wettbewerb…

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Bewertung 4.5 Sterne aus 39 Meinungen

19 Antworten auf Style II – Guido Laub

  • Hi Guido,
    hab erst jetzt bemerkt, dass du auch am Contest teilgenommen hast und wollte dich mal ordentlich beglückwünschen.
    Ich sach mal so:
    Ein feines Stück Gitarre, dazu alles super erklärt = verdienter Sieg!
    Gratulation.
    LG Mike

  • Ach ihr seid so Klasse!!! in nur 5 Klicks von 4,9 auf 4,5 Sterne runter. Das bedeutet, dass mich mindestens einer downgraden will um seine eigenen Chancen zu erhöhen. Ich betrachte das als ein RIESEN Kompliment. Vielen Dank dafür!!!!

  • Die verkehrt montierte Control Plate ist gut, da ist der Schalter nicht mehr im Weg. Und die Kopfplatte schaut auch gut aus. Aber Rollerbridge und Sattel ohne Vibrato, muß nicht sein, oder? Oder langst du bei den Bendings so hin? Das würde auch erklären, warum du ein Stimmgerät in der Gitarre brauchst. Den Klemmstecker hätt ich mir auch gespart, wennst aufs Kabel steigst, bleibt zwar der Stecker drin, aber den Amp reissts weg – hoffentlich ists kein Fullstack. Trotzdem, originelle Tele.

    4 Sterne für die Gitarre und einen obendrauf für den Text.

    • Servus Huber Karl,

      dein Kommentar ist auch in diesem Jahr wieder gnadenlos und brutal ehrlich. Wenn ich in der Zukunft keines mehr bekomme, werde ich mir anfangen Sorgen zu machen.

      So Spatzl und jetzt erkläre ich Dir warum ich eine Rollerbridge verbaut habe und einen Rollersattel, warum der Jack an der Seite so komisch aussieht und warum ich ein Stimmgerät in die Klampfe verbaut habe.
      Ich könnte es mir einfach machen und sagen, Genau aus dem gleichem Grund warum sich Hunde an den Eiern lecken, weil sie es können!
      Aber das wäre mir dann doch ein wenig zu dünn. Die Erklärung ist aber so einfach wie simpel. ACHTUNG, ich spiel die nur zuhause an nem Audiointerface. Im Schlafzimmer, alleine…da hüpfe ich höchstens auf der Matratze zum schnackseln rum…da reiß ich keinen Halfstack oder Fullstack um. Aber der Jack macht das, was er machen soll. Er hält denn Klingenstecker in sich fest wie ne Jungfrau bei S*******krampf. Genial! Stimmgerät…kommen wir zum Stimmgerät. Ich habe es verbaut weil….weil es satte 14€ gekostet hat und weil ich so, auch mal bei Fernsehen gucken, ein wenig klimpern kann. Kommt mir dann ein schiefer Ton an mein Künstlerohr, so zupfe ich galant am Knöpfchen und binnen kurz ist alles Elfenhaft und Feengleich. Zu guter letzt, „der Sattel“ und „die Brücke“ Beides ist auf Rollengelagert, damit die Saite nur so flutscht und Rutscht und nix haken kann am Eck. Überdies gibt es eine Physikalische Theorie, dass eine Saite sich anders spielen lässt wenn sie eben nicht, liegend in der derben, Kerbe dem Knick ausgesetzt ist. Da ich eine ähnliche Gitarre inkl. den Typischen Blöckenreitern habe und am anderen Ende ein Stück Knochen rumoxidiert, wollte ich mal wissen was an der Theorie dran ist…Fazit, bringt nix! Weiß man aber erst wenn man es verbaut hat. So erklärt sich auch das. Nix desto trotz….danke für die Sterne und wehe ich bekomme nächstes Jahr nicht wieder so einbissiges Kommentar 😉 Pfiati

      • Servus Guido,
        zuerst einmal sind wir uns doch beide einig, daß „Spatzl“ die Frau Anette von Soettingen ist, und sonst niemand. Jetzt zum Rest: 14€ sind eine Ansage, werd ich auch mal ins Auge fassen. Obwohl, wenn man (wie ich übrigens auch) nur in die Software spielt, hat man Stimmgeräte zum Saufuttern, und auf den Bildschirm starrt man mehr als auf die Klampfe. Ist trotzdem ein netter Gimmick. Die Willkinson ist halt insofern blöd, weil man die Saiten zum Einstellen lösen muß. Ansonsten ist das eine schöne, klapperfreie Brücke, hab ich auch mal verbaut. Earvana als Sattel würd mich mehr interessieren, bei mir klingt D-dur offen immer sch…und nicht nur dieser.
        Ausserdem sind meine Kommentare nicht bissig, bin wahrscheinlich nur zu alt für „Hammer“, „Geil“ und „Krass“. So, jetzt muß ich weiterbauen, damit du auch was zu meckern hast.
        Pfiat di,
        Karl

  • excellent finish, prima idee en leuk om te bekijken.

  • Geile Idee
    Sieht lecker aus

  • Absolut perfekt! Geniale Ideen kompromisslos umgesetzt. Bitte noch mehr davon. Das toppt deine spitzenmäßige Vorjahresleistung. Haette ich die finanziellen Reserven fuer mein Projekt noch gehabt,haette ich noch Evertune Bridge und EMG 81 und 85 er Pickups eingebaut. Ist bei meinem Projekt noch Als Nachruestung angedacht.
    Du bekommst von mir wie im letzten Jahr volle 5 Sterne fuer diese herrliche Arbeit.

    • Hallo Michael,

      ich fühle mich ein wenig peinlich berührt. Das ist sehr nett von Dir und ich freue mich natürlich das dir meine Arbeit gefällt. Jaaaaa die Evertune Bridge ist sehr interessant. Ich konnte mich nicht entscheiden zwischen der Nullbund Nummer, einem Roller Metalsattel oder einer Earvana. Jetzt ist es der Roller Metalsattel inkl. Nullbund geworden. Ach nett…ich wünsch Dir viel Erfolg im Contest.

  • Super edel! Gefällt mir!

  • Wo kann ich die kaufen?? Geiles Gerät! Daumen hoch!

  • Einfach hot!

  • Hammer Design.. vollendete Linie. .

  • Geiles Teil! Mehr muss man nicht sagen

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