Style I – Wolfhard Zlabing

Anbei nochmal ein paar Fotos von den Strats. Die mit mirriorgold Pickguard war die Erste…, meine !!!! Nach etlichen völlig in die Vielzitierte gegangenen Lackier – und Schmödderversuchen, hab ich endlich dann Mathias Rat befolgt und Öl aus dem dänischen Bettenlager genommen. Meine Frau fand das Ergebnis gleich so klasse, daß sie auch so eine wollte. Also beim Listi noch ´ne Mahagonistrat bestellt und die dann ladylike mit white pearl Pg. ausgestattet. Pickups sind von Bill L.  Ultra Sonic und Tesla, wobei ich vorher Wilkinson montiert hatte und der Sound satter als die VR-1 der Teslas klang. Mag wohl auch am Holz liegen und die Teslas kommen auf ´nem Erle – oder Eschekorpus besser. Die Sonics klingen auf dem Mahagonibody richtig fett. Jetzt werde ich nochmal ein paar Les Paul Versuche mit Nitrolackierungen starten. Mir graust  zwar jetzt schon, aber ich glaube, diese Erfahrungen mit der Lackerei haben schon mehrer Kollegen hier im Forum gemacht. In diesem Sinne…, let´s rock on !!

Blacky

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2 Antworten auf Style I – Wolfhard Zlabing

  • Gefällt mir auch sehr gut!

    Nature rocks!!

  • Hi Wolfhard, das mit dem lackieren ist nicht so schwer wie du denkst. Kannst ja zuerst Schleifgrund nehmen, damit die Poren vom Holz zugehen. Nach ca. 5-6 Schichten leicht nass schleifen mit 1000 Schleifpapier oder Pads damit die Oberfläche glatt wird. Das hab ich so gemacht. Kannst das ja 2-3 mal wiederholen, wie du willst. Dann habe ich angefangen mit lackieren. Auch alles mit Nitrolack aus der Spraydose. Je näher du drann gehst, desdo schneller musst du dich bewegen, damit du nicht zuviel aufträgst und Tropfnasen kriegst. Selbst wenn, das gute am Nitrolack ist, du kannst ihn ja nassschleifen, wenn mal was passiert ist. Spätestens nach der ersten Dose hast du den Dreh raus. Ich habe pro Tag immer eine Schicht, ab und zu auch mal zwei, aber eher selten aufgetragen. Nicht bei direcktem Sonnenschein lackieren, das verträgt der Lack nicht. Ab und zu zwischenschliffe mit 1000 Pads, damit die Oberfläche glatt wird. Wieviel Dosen du brauchst musst du ausprobieren. Zur Not nachbestellen. Wenn du fertig bist mit lackieren, erst mal ein paar Wochen abhängen, damit der Lack richtig hart wird, sonst gibt es Abdrücke wenn du die Gitarre auf einem Untergrund liegen hast und schleifst. Dann ist der Lack noch zu weich. Für die Schleifpads noch ein kleiner Tipp. Schau mal beim Contest 2012 nach. Da ist eine grüne Tele. Den Namen der Pads in die Suchmaschine deines Vertrauens eingeben. Dann kommst du auf die Seite, wo du die Dinger kaufen kannst. Gibt es als komplettes Set. Hab noch einen Leinenstrumpf mitbestellt zum polieren. Nach dem schleifen ( 12000 Pad ) habe ich einen Aufsatz auf meine Bohrmaschine draufgemacht für Schleifpapier ca 10 cm Durchmesser. Dann ein Geschirhandtuch ( Mein Frauchen hats mir erlaubt 🙂 ) immer rund geschnitten, draufgeklebt und zum Schluß den Leinen strumpf drauf. Dann Autopolierpaste drauf und mit einer Drehzahl die du ausprobieren musst poliert. Achso, nach jedem Schleifpad das Wasser wechseln ( Müslischüssel ) und die Gitarre gut abputzen. Das wars, jetzt wünsche ich dir alles Gute. Ist nicht so schwer wie du siehst. Brauchst nur viel Geduld, Zeit und viel Liebe zur Gitarre. Dann geht’s schon. LG Andreas

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