Mandoline/Style II – Christoph Jansen

Hier ein Foto von der fertiggestellten Telecaster-Mandoline-Doubleneck. Lackierung und Montage von Walter Kraushaar.

MfG Christoph Jansen
www.christoph-jansen.com

Frisch aus dem Ei geschlüpft hat Sie ihre ersten Testläufe mit Bravour gemeistert: Meine neue „Telecaster-Mandolin-Doubleneck-Guitar“ oder einfach „Mandotele“. Und frag bitte keiner „Wofür braucht man sowas?“. Es macht einfach tierisch Spaß und kommt einem auch nicht alle Tage unter die Nase. Und jemand, dem ich viel musikalische Inspiration verdanke, spielt so ein ähnliches Instrument…

Das ganze basiert, man höre und staune, auf einem Bausatz aus der Werkstatt von Matthias List. Und da ich handwerklich nicht gerade begabt bin, wanderte das Rohmaterial in die bewährten und kompetenten Hände von Gitarrenbaumeister Walter Kraushaar, der schon einigen Gitarren zuvor ungeahnte Töne entlocken konnte und der mir attestieren konnte, dass das Holz etc. durchaus brauchbar seien. Mit den kurzen Wünschen „Blueburst Lackierung, mattlackierte Hälse und ein zusätzlicher Neckselector-Switch – hat keine Eile“ brachte ich das Sammelsorium aus Einzelteilen in die Werkstatt. Ich rechnete mit einer Fertigstellung in ca. 3 Monaten und einem knapp vierstelligen Endpreis – beide Erwartungen wurden übertroffen, sprich unterboten.
Christoph Jansen - MandolineStyle 2 Christoph Jansen - MandolineStyle 2 (2) Christoph Jansen - MandolineStyle 2 (3)

Vier Wochen später, Telefonanruf: „Deine Tischtennisplatte ist fertig!“ Also nach der letzten Musikstunde ab nach Aachen. Erster Eindruck: Wow! Allein die Lackierung, eine transparente blaue Beize mit Burst-Lackierung, ist zum Niederknien. Das Gewicht ist auch etwas geringer als erwartet. Und der große Erlenkorpus macht sich natürlich im Sound bemerkbar. Und dafür, dass die gesamte Hardware aus dem Bausatz stammt, erfüllt sie ihren Zweck anstandslos. Natürlich können bessere Mechaniken und Tonabnehmer noch mehr rausholen, aber ich wollte bewusst mal ausprobieren, was man da für sein Geld geliefert bekommt. Schon erstaunlich!

Der größte Dank gilt natürlich Walter Kraushaar und seinem Team, der offensichtlich auch Spaß an dem merkwürdigen Instrument hatte, und der nicht nur hervorragende Arbeit macht, sondern das auch noch zügig und zu einem absoluten Spitzenpreis. Hier steht eindeutig der Kunde und die Praxistauglichkeit des Instruments im Mittelpunkt, wo große Hersteller für ihr Logo abkassieren. Ich kann jedem Gitarristen nur empfehlen, seine Instrumente hier einmal einstellen zu lassen oder sich sein Trauminstrument maßschneidern zu lassen. www.kraushaar-gitarren.de

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