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Bei den Banjos handelt es sich um spezielle und besonders vielfältig einsetzbare Zupfinstrumente. Das Banjo ist ein Teil der afrikanischen Kultur und erlangte auch durch zahlreiche international bekannte Musiker an Popularität in vielen Ländern der Welt, wie auch in Europa. Die Besonderheit des Banjos liegt darin, dass mit diesem besonders viele Klangfarben erzeugt werden können. Denn je nach Bespannung und Zupftechnik lassen sich mit einem Banjo die unterschiedlichsten Klänge erzeugen. Aus diesem Grunde kommt dieses Instrument in besonders vielen Musikrichtungen zum Einsatz. Dazu wird das Banjo in unterschiedlichen Varianten angeboten, wie mit vier, mit fünf oder auch mit sechs Saiten. Die viersaitige Variante ist zum Beispiel besonders im Bereich der Jazz-Musik sehr beliebt. Beim Jazz dient das Banjo als reines Rhythmusinstrument, mit welchem die Akkorde geschlagen werden. In der irischen Volksmusik hingegen dient ein Banjo jedoch auch als Melodie-Instrument. Das Banjo mit insgesamt fünf Saiten wird vorwiegend im Bereich der Bluegrass-, der Minstrel- und der Hillbilly-Musik eingesetzt. Diese fünf-saitige Variante stellt dabei die Urform dar. Die Geschichte des Banjos geht bis in das Jahr 1678 zurück. In dieser Zeit wurden diese Instrumente in dem afrakanischen Banjar entwickelt. Dieses Zupfinstrument wurde in den Anfängen mit einem Resonanzkörper aus Fell gefertigt. Dieses Fell wurde über einen Holzrahmen gespannt. Über verschiedene Spannschrauben am Rahmen lässt sich dabei die Spannung bestimmen. Mittlerweile werden Banjos jedoch nicht mehr mit tierischem Fell bezogen, sondern die Bespannung erfolgt durch ein künstliches Fell, wie zum Beispiel Remo-Fell. Dadurch verliert dieses Instrument jedoch nicht den einzigartigen Klang. Zudem ist das Banjo durch die Verwendung von künstlichem Fell deutlich unempfindlicher gegenüber Schwankungen der Temperatur und der Luftfeuchtigkeit.
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